Aus für Münchner Sternerestaurant
Vor nicht einmal drei Jahren berichteten wir über die Eröffnung eines einzigartigen Restaurantkonzepts in München: Mit einem Fokus auf Regionalität und Zutaten aus dem eigenen Dachgarten machte es sich schnell einen Namen als nachhaltige Fine-Dining-Adresse. Bereits im ersten Jahr erhielt es einen Michelin-Stern sowie zwei Grüne Sterne; Betreiber Wolfgang Hingerl und Moritz Meyn wurden von Rolling Pin als «Gastronomen des Jahres 2022» ausgezeichnet.

Vor nicht einmal drei Jahren berichteten wir über die Eröffnung eines einzigartigen Restaurantkonzepts in München: Mit einem Fokus auf Regionalität und Zutaten aus dem eigenen Dachgarten machte es sich schnell einen Namen als nachhaltige Fine-Dining-Adresse. Bereits im ersten Jahr erhielt es einen Michelin-Stern sowie zwei Grüne Sterne; Betreiber Wolfgang Hingerl und Moritz Meyn wurden von Rolling Pin als «Gastronomen des Jahres 2022» ausgezeichnet.

Ganz so glatt schien es aber seitdem nicht zu laufen. Anfang 2024 vereinfachte das Mural Farmhouse sein Konzept und stellte das Fine-Dining-Angebot ein. Der derzeitige Küchenchef, Timo Fritsche, wird das Restaurant im April verlassen, um zu Thomas Bühners Neueröffnung in Düsseldorf zu wechseln.
Jetzt muss das Restaurant seine Location verlassen: Als Grund wird der auslaufende Mietvertrag im Hotel Wunder Locke angegeben.
«… aber wir wären nicht das Team Mural, wenn wir die letzten beiden Monate im Mural Farmhouse für euch nicht genau aus diesem Grund nochmals so richtig abfeiern würden», heißt es auf der Webseite des Sternerestaurants.
Ab dem 27. März gibt es veränderte Öffnungszeiten und von Donnerstag bis Samstag ein 4-Gang Chefs Choice Menü für 69 Euro. Ab April soll es unterschiedliche Specials geben, wie zum Beispiel ein Menü zum Ostersonntag.
Über weitere Zukunftspläne und eine mögliche neue Location ab Mai verhalten sich die Betreiber vorerst stillschweigend. Von der Schließung unbeeinflusst bleiben die Schwesterbetriebe Mar Mural und Restaurant Mural. Die Bambule Pasta Bar im Hotel Schwan Locke an der Landwehrstraße wird jedoch ebenfalls im Mai schließen. Wolfgang Hingerl zieht sich laut Informationen der Süddeutschen Zeitung außerdem aus dem operativen Geschäft zurück, um sich seinem neuen Gasthaus an der Theresienwiese zu widmen. Er bleibt als Gesellschafter an der Mural-Gruppe beteiligt.
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