Hilton, Sheraton und Marriott werden verklagt
24.08.2012 Den drei US-Hotelkonzernen Hilton, Sheraton und Marriott werden nach der „Los Angeles Times“ zufolge illegale Preisabsprachen mit den Online-Reisebüros Expedia und Travelocity vorgeworfen.
Was sie damit bezwecken wollten?
Ziel der geheimen Preisabsprachen war es andere Onlineportale abzuwehren, die Zimmerraten günstiger hätten anbieten können als Expedia und Travelocity. Die Preisabsprache, Zimmerraten nicht zu unterbieten, ist in mehreren US-Bundesstaaten verboten.
Die Hotelkonzerne werden auf Schadenersatz und Ratenparität verklagt. Für alle, die Ratenparität noch nie gehört haben: Ratenparität bedeutet, dass ein Hotel seinen Kunden auf allen genutzten Vertriebskanälen die gleichen Zimmerpreise anbietet. Tja, dann kann man für die drei Hotelkonzerne und die zwei Online-Reisebüros nur hoffen, dass an dem Vorwurf nichts Wahres dran ist.